Der deutsche Immobilienmarkt ist nicht plötzlich schlecht geworden, sondern hat sich eher normalisiert. Das klingt zuerst nicht besonders dramatisch, hat aber große Auswirkungen. Denn normal bedeutet: mehr Wettbewerb, mehr Vergleichsmöglichkeiten und mehr Fakten statt Emotionen. Genau deshalb scheitern im Moment viele Immobilienverkäufe.
In den letzten Jahren war es viel einfacher, eine Immobilie zu verkaufen. Die Zinsen waren niedrig und viele Menschen wollten kaufen. Die Preise sind ständig gestiegen. Selbst wenn der Preis zu hoch angesetzt war oder die Vermarktung nicht gut gemacht wurde, fand sich meistens irgendwann ein Käufer.
Diese Zeit ist jetzt vorbei. Die Zinsen sind deutlich gestiegen und Kredite sind teurer geworden. Außerdem prüfen Banken genauer, ob jemand sich eine Immobilie wirklich leisten kann. Käufer vergleichen Angebote stärker und achten mehr auf Dinge wie Energieeffizienz, Lage und Preis-Leistungs-Verhältnis. Heute zählen vor allem Fakten und nicht mehr nur Hoffnung oder Gefühle.
Ein großes Problem sieht Timm Sonnenfeld, Geschäftsführer von Rosenberg Immobilien, bei der Preisberatung. Manche Makler setzen den Preis am Anfang absichtlich sehr hoch an, um den Auftrag zu bekommen. Für den Verkäufer klingt das erstmal gut. Aber wenn der Preis zu hoch ist, melden sich weniger Interessenten. Die Immobilie bleibt lange online und wirkt irgendwann unattraktiv. Wenn der Preis später gesenkt wird, wirkt das eher verzweifelt als geplant.
Auch bei der Vermarktung gibt es Probleme. Viele Immobilien werden einfach in ein Online-Portal gestellt mit normalen Fotos und einer kurzen Beschreibung. Dann wartete man ab. In einem Markt mit vielen Angeboten reicht das aber nicht mehr. Wenn eine Immobilie lange nicht verkauft wird, sinkt die Verhandlungsposition des Verkäufers.
Was Rosenberg Immobilien anders macht
Rosenberg Immobilien setzt mit Timm Sonnenfeld auf eine klare Strategie. Dazu gehören eine realistische Preisfestlegung, eine genaue Zielgruppenanalyse und eine aktive Ansprache von Interessenten. Das Ziel ist, den Verkaufsprozess bewusst zu steuern und nicht nur auf Reaktionen zu warten.
Besonders wichtig für Timm Sonnenfeld ist auch, dass ein Makler ehrlich ist. Wenn ein Preis unrealistisch ist oder der Zeitpunkt ungünstig ist, sollte er das klar sagen. Nur dem Verkäufer nach dem Mund zu reden, bringt am Ende Nachteile. Ein guter Makler übernimmt Verantwortung und begleitet auch schwierige Entscheidungen.
Der aktuelle Immobilienmarkt ist also nicht unfair oder besonders hart, sondern einfach sachlich. Wer gut vorbereitet ist, ehrlich kommuniziert und eine klare Strategie hat, hat weiterhin gute Chancen. Verkäufer sollten deshalb nicht nur darauf achten, wer den höchsten Preis verspricht, sondern wer den Verkaufsprozess wirklich professionell begleitet.
Hier kommen Sie direkt zum Artikel in der Berliner Morgenpost, wo Timm Sonnenfeld seine Erfahrungen teilt.




